Landestypische Pflanzen erinnern sehr an den letzten Urlaub und werden gerne in
den heimischen Garten oder auf die Terasse geholt. So habe ich zweimal vergeblich
versucht die wilden blauen Blüten, die es sehr viel in Portugal und manchmal
auch in Spanien gibt, nach Hause zu schleppen und dort anzusiedeln. Nachdem ich
einsehen musste, dass das nicht klappen wird, habe ich mich auf die Suche nach
den entsprechenden Samen gemacht. Also habe ich mich dann im Internet auf die Suche
gemacht und nach entsprechenden Blumensamen gesucht. Es handelt sich um eine
Trichterwinde mit dem Namen Ipomoea oder Morning glory. Heute werden viel gemischte
Samen mit verschiedenen Farben verkauft. Hier findet siche aber noch eine ganz blaue
Sorte:
www.Samenhaus.de
Allerdings ist Vorsicht geboten, da die Samen auch als Drogen verwendet werden,
sollte man, wenn kleine Kinder Zugang dazu hätten, auf die Blumen lieber verzichten.
Außerdem wuchert sie wirklich wild und sät sich selbst aus. Überall dort, wo
besonders wenig Platz und Erde ist, gedeiht sie wunderbar.

Olvienbäme sind für mich der Inbegriff des Mediteranen. Leider sind mir im
vergangenen Jahr zwei davon erfroren, weil ich sie nicht schnell genug gut eingepackt
hatte. Um kostengünstig an neue Pflanzen zu kommen, habe ich recheriert, dass
sie auch aus Samen ziehen kann. Dazu eigenen sicher keinesfalls die Olivenkerne im Glas.
Aber die Samen lassen sich auch im Gartenhandel beziehen. Genau das habe ich gemacht
und die Samen in Cocos-Anzuchterde gesteckt. Sie stehen jetzt in voller Sonner an der Heizung
in meinem Wohnzimmer und geben hoffentlich bald Anlass für eine Dokumentation
an dieser Stelle.
Monate später: Nachdem die Samenkerne in der Anzuchterde nicht aufgegangen sind,
unternahm ich einen zweiten Versuch. Dazu habe ich die Kerne über Nacht in Wasser gelegt
und dann in normale Blumenerde gesteckt. Einen dieser Kerne habe ich zuvor noch mit einer Feile
leicht an einer Stelle bearbeitet. Vielleicht war es genau dieser Kern; jedenfalls bisher kam nur einer
durch:
